Philosophie

In mir sind Farben - und ich forme sie - täglich erstaunt darüber, dass Leinwände lebendig werden können, mit mir zu reden beginnen, manchmal zaghaft, oft temperamentvoll, humorig oder melancholisch - es entsteht ein Dialog.


Allerlei Skurriles, Spannendes, Ästhetisches, Witziges und Vorläufiges kommt zum Vorschein. Mich interessieren Menschen, ihre Haltung, ihre Mimik, ihre Bewegungen und ihre Gestalt als solche. Ich male skurrile Typen, schrullige Weiber, starke und melancholische Frauentypen und Alltagsszenen. Meine Bildsprache ist direkt und fordert zur Kommunikation auf, ich forme Farben zu atmosphärischer Dichte und fange bestimmte Augenblicke ein, die zu lebendiger Erinnerung werden können.


Ein Bild entsteht und schafft es an einen der begehrten Wandplätze oder zumindest in meine Nähe. Bilder stapeln sich oft  buchstäblich hintereinander - aber sie sind da, werden weiterentwickelt, verändert, vertieft, vollendet ! Mein Leben mit meinen Bildern verläuft auf diese spannende Weise. Immer neue Themen und Ausdrucksformen erblicken das Licht der Welt, stecken eine Weile in den Kinderschuhen, reifen und verlassen mich dann - in ein eigenständiges Leben.


Der Prozess beginnt aufs Neue, er ist beglückend und fordernd zugleich.

Ist das Kunst? Ist das wirklich wichtig?